Nagano: der Tempel und die Legende des Marderhundes

Eine Legende: Einst lebte ein Mujina, ein Marderhund (“racoon dog”), der sich so dafür schämte, andere Tiere zu fressen. So verwandelte er sich in einen Menschen und schloss sich einer Gruppe Pilger an, die auf ihrem Weg zum Zenkoji Tempel im heutigen Nagano waren. Dort wollte der Marderhund eine steinerne Laterne als Opfergabe errichten, in… Weiterlesen Nagano: der Tempel und die Legende des Marderhundes

Der Zauber von Kyoto – Teil 2

Yoshi führt uns die Gasse hinauf, vorbei an den alten Häusern von Gion, Kyotos ehrwürdigem Geisha-Viertel.

 Yoshi ist unser Herbergsvater. Er betreibt zusammen mit seiner Frau, die sich allerdings mehr um das frischgebackene Töchtern kümmert, das nette Ichiensou Guesthouse. Ein sympathisches altes Haus mit dunklen Hölzern und tief-gemütlichem Aufenthaltsraum.   Abendstimmung in Gion Für heute… Weiterlesen Der Zauber von Kyoto – Teil 2

Beomeosa: kein Glück mit Buddha

Buddha versetzt mich. Ausgerechnet. Statt Zen gibt es Orchesterpop und Menschenmassen. Ich hatte es schon im Gefühl, dass es so läuft. Vorab schrieb ich aus Deutschland E-Mails, um meinen Templestay in Beomeosa bestätigen zu lassen. Alles sei kein Problem, hieß es. Heute ist Buddhas Geburtstag. Und es ist ein Problem. Menschen, Menschen, überall Menschen. Beomeosa… Weiterlesen Beomeosa: kein Glück mit Buddha

Auf Wanderung in Korea: Der Seoraksan Nationalpark

Blätter rauschen. Die Luft schmeckt frisch. Noch ist der Himmel grau. Wolkenschleier kleben an den Berghängen. Es ist früher Morgen, kurz nach sieben, und wir betreten gerade den Seoraksan Nationalpark. Seoraksan gelte als einer der schönsten Flecken Südkoreas, heißt es. Wir wollen wandern. Tief hinein in den von Tälern, Schluchten, Bächen und Wasserfällen durchzogenen Wald. Doch… Weiterlesen Auf Wanderung in Korea: Der Seoraksan Nationalpark

Indien: fremd in der Tempel-Welt von Madurai

“Where are you from?” Die hiesige Standardfrage. Ein kleiner, drahtiger Mann im weißen Hemd steht neben mir. Er muss mir nun erzählen, sein Vater habe in Deutschland gearbeitet. Ganz stolz nennt er seinen eigenen Beruf auf Deutsch: “Schneider!” In nur zwei Stunden könne er mir ein neues Hemd schneidern. Fast bin ich versucht, ja zu… Weiterlesen Indien: fremd in der Tempel-Welt von Madurai