Der Zauber von Kyoto – Teil 3

  Ein aufgeräumter Markt Die Nishiki Markthalle in Kyoto ist so nett, so aufgeräumt, so absurd. Was ist das bloß in all den Fässern, Auslagen und Schaufenstern? Ich habe keine Ahnung. Während anderswo Märkte gerne Orte überbordenden Lebens sind, voller Chaos, Unordnung, Lärm ist der Nishiki Markt so … japanisch. Es geht hier ordentlich zu. […]

Weiterlesen Der Zauber von Kyoto – Teil 3

Der Zauber von Kyoto – Teil 2

Yoshi führt uns die Gasse hinauf, vorbei an den alten Häusern von Gion, Kyotos ehrwürdigem Geisha-Viertel.

 Yoshi ist unser Herbergsvater. Er betreibt zusammen mit seiner Frau, die sich allerdings mehr um das frischgebackene Töchtern kümmert, das nette Ichiensou Guesthouse. Ein sympathisches altes Haus mit dunklen Hölzern und tief-gemütlichem Aufenthaltsraum.   Abendstimmung in Gion Für heute […]

Weiterlesen Der Zauber von Kyoto – Teil 2

Der Zauber von Kyoto – Teil 1

Warum ich mich in Kyoto, diese alte japanische Kaiserstadt, verlieben werde, das ist mir in den ersten Momenten noch nicht klar. Verloren stehe ich in diesem monumentalen Bahnhof. Einer Kathedrale von Riesen gleich, schwingt sich das glasüberspannte Atrium gut zehn, elf Stockwerke in die Höhe. Mich überwältigt das alles ersteinmal. Wo muss ich hin? Ich […]

Weiterlesen Der Zauber von Kyoto – Teil 1

Beomeosa: kein Glück mit Buddha

Buddha versetzt mich. Ausgerechnet. Statt Zen gibt es Orchesterpop und Menschenmassen. Ich hatte es schon im Gefühl, dass es so läuft. Vorab schrieb ich aus Deutschland E-Mails, um meinen Templestay in Beomeosa bestätigen zu lassen. Alles sei kein Problem, hieß es. Heute ist Buddhas Geburtstag. Und es ist ein Problem. Menschen, Menschen, überall Menschen. Beomeosa […]

Weiterlesen Beomeosa: kein Glück mit Buddha

Busan: Von Fischen, Bädern und Abenden voller Licht

Busan gefällt mir. Die Millionenmetropole am Südzipfel Koreas ist sympathisch, quirlig, die Farben scheinen hier kräftiger. Das Gewirr aus Straßen und Hochhäusern ist quer über Hügel, Täler und Meeresbuchten bunt gewachsen. Die Menschen in Busan messen ihrem Äußeren nicht so viel Bedeutung zu wie in der Hauptstadt, doch sie wirken auch entspannter und freundlicher.   […]

Weiterlesen Busan: Von Fischen, Bädern und Abenden voller Licht

Auf Wanderung in Korea: Der Seoraksan Nationalpark

Blätter rauschen. Die Luft schmeckt frisch. Noch ist der Himmel grau. Wolkenschleier kleben an den Berghängen. Es ist früher Morgen, kurz nach sieben, und wir betreten gerade den Seoraksan Nationalpark. Seoraksan gelte als einer der schönsten Flecken Südkoreas, heißt es. Wir wollen wandern. Tief hinein in den von Tälern, Schluchten, Bächen und Wasserfällen durchzogenen Wald. Doch […]

Weiterlesen Auf Wanderung in Korea: Der Seoraksan Nationalpark

Seoul: So viel zu erleben

Die Kinderschar im Museum “You are very handsome.” Das Mädchen strahlt über das ganze Gesicht. Perplex bedanke ich mich artig. Werde ich etwa rot? Schon saust sie wieder davon, zu ihren kichernden Freundinnen. Gruppen von Kindern, alle adrett in ihren Schuluniformen, sammeln sich immer und immer wieder um mich herum. Ich bin die große Attraktion hier […]

Weiterlesen Seoul: So viel zu erleben

Seoul: Jetlag

Eine neue Welt: 9 sagt die Uhr, ich will widersprechen. Die Nacht war kurz, wir eilten durch sie hindurch. Im Morgengrauen Landung in Incheon. Der Flughafen ist neu, modern, spotless. Eine junge Koreanerin in Uniform schaut in den Pass. Sie begrüßt mich freundlich. 
Ich suche den Flughafenexpress, nehme im Zug Platz und schaue wenig später […]

Weiterlesen Seoul: Jetlag

Korea & Japan: das Vorspiel

Ob ich Marihuana an mir hätte fragt mich der japanische Zollbeamte, der sich gerade freundlich durch meine ungewaschenen Unterhosen wühlt. Nein, ich bevorzuge Alkohol. Was beides der Wahrheit entspricht. Ist das jetzt der Ansatz eines Lachens auf dem Gesicht des Japaners? Ich schau auf die Uhr, die rechts in der sonst kahlen Einreise-Halle hängt. Dauert […]

Weiterlesen Korea & Japan: das Vorspiel

Es ist kalt in Katar

Recht wohl fühlen kann ich mich in Doha nicht. Steril und unwirklich, beengend und auch kalt wirkt die Hauptstadt des Emirats Katar auf mich. Von Sklavenarbeit im Namen des Fußballs ist dabei jetzt, im November 2011, noch keine Rede. Noch ist es zu früh dafür. Inder, Filipinos, Nepali und Afrikaner wässern die grellgrünen Rasenflächen, schenken […]

Weiterlesen Es ist kalt in Katar