Alpentouren 2/2018

Dies ist der zweite Teil meiner Alpentouren 2018 – Teil 1 findet ihr auf dieser Seite

 

4.) Königsalm

Das Auto stellen wir bei Wildbad Kreuth ab. Von dort geht es aufwärts durch die Wälder. Es ist Hochsommer, schnell rinnt der Schweiß. Kurz bevor es öde wird geben die Bäume den Blick frei: auf die Berge, die grünen Almen, den weiten Himmel. Pferde grausen, der Klang von Kuhglocken dringt zu uns rüber, sowie das Geplapper zahlreicher Wanderer. Die Königsalm ist ein beliebtes Ziel. Hier rasten auch wir, dann geht’s noch etwas höher. Der Blick ist toll. Den selben Weg geht’s wieder runter, nochmal mit Pause an der Alm – die sie tatsächlich einst ein König hat anlegen lassen. Dann ins Auto, Zwischenstopp am nahen Tegernsee – meine Wandergenossen haben Badehosen dabei, sie schwimmen, ich steh bis zu den Beinen im Wasser, kucke auf die Berge, atme durch. War toll.

 

Wanderer auf dem Weg zur KönigsalmNoch 20 Minuten bis zur KönigsalmPferd auf AlmAuf den Almen rund um die KönigsalmOberhalb der KönigsalmKönigsalm

 

5.) Schliersee – Schliersbergalm

Es ist kalt, nass, grau. Das kennen wir diesen Sommer überhaupt nicht mehr. Dass es mal regnet, nein, damit hatten wir nur bedingt gerechnet, als wir unser Berg-Date ausmachten. Nun gut, was soll’s. Regenkittel drüber und, tja, nein, viel wandern wir nicht. Schliersee liegt in Wolken und wir gehen einfach zur Schliersbergalm hoch. Bei gutem Wetter muss das dort ein Rummelplatz sein. Im Moment ist’s ruhig, wir essen Schnitzel, trinken Bier – und dann wieder runter an den See. Da gibt’s eine Sauna. In der bleiben wir. Auch schön.

 

Schliersee im NebelNasses SchafSchliersee unter Regenwolke

 

6.) Schliersee – Gindelalmscheid

Nochmal Schliersee; dieses Mal im Herbst – und bei goldenem Wetter.Vom Bahnhof geht’s ein Stück am See entlang, dein hinein in ein Tal, schließlich aufwärts durch den Wald, immer höher und höher. Es ist schattig, kühl, gleichzeitig rinnt der Schweiß.

Oben an der Gindelalm bade ich in Sonne. Die Tische vor den Hütten sind voll; Biergläser klirren. Eine Weile sitze ich einfach da: goldenes, rotes, buntes Laub. In der Ferne der Wetterstein, dahinter graue Bergkämme. Es wirkt so unendlich.

 

Herbstlaub auf den Berghängen rund um die GindelalmPanoramablick von der Gindelalm ausBrunnen an der GindelalmhütteWanderer ruhen auf der GindelalmGoldener Laubbaum vor Bergpanorama

 

Weiter über die Alm, wieder hinunter durch Wälder. Die zahlreichen Wanderer grüßen sich freundlich. Irgendwo in Deutschland müssen wieder Ferien sein – so manchen Familien fällt das „Servus“ schwer. Dann wieder am See, das Licht genießen. Ein goldener Ausklang der diesjährigen Berg-Saison. Bittersüß ist das….

 

Herbstlicher Bergwald bei SchlierseeSteinpilze nahe SchlierseeAuf dem Weg zur Gindelalm

 

Weitere Berg-Eindrücke gibt’s für euch noch hier, hier und hier

 

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