Paris, Verführerin

Ach Paris, du willst mich nicht loslassen.
Oder ich dich nicht?
Immer wieder verführst du mich, lässt mich träumen. 

So spaziere ich durch deine vielen Viertel. Golden strahlst du in der Spätsommersonne. In einer kleinen Straße unweit des Tour Montparnasse essen wir in einem von dutzenden bretonischen Lokalen dick gefüllte Galette und trinken süßen Cidre. Wir gehen weiter, kommen an kleinen Buchhandlungen vorbei, schlendern durch den Jardin du Luxembourg – immer wieder einer meiner liebsten Orte. Wie stets lassen Kinder Segelboote auf dem runden Teich fahren, Menschen plaudern oder sitzen in einem Buch versunken da.

Ein Metro-Eingang mit Eiffelturm im HintergrundUmzug in Paris mit großem Hub-WagenDas Schaufenster einer kleinen Bibliothek in ParisEin Jogger alleine entlang der Seine3 junge Männer in den gleichen Sport-Outfits rennen über die Brücke bei Bir Hakeim einem Fotografen entgegenEin Brautpaar lässt mit Eiffelturm als Kulisse Hochzeitsfotos schießen

 

Vor Shakespeare & Company direkt gegenüber von Notre Dame drängen sich die Touristen und ich kaufe wieder zu viele englische Bücher. Weiter, immer weiter, Paris zieht mich von einer Ecke zur nächsten. An der Seine ist die Schnellstraße gesperrt. Stattdessen sitzen Menschen da, trinken Bier, Wein, Cocktails oder Cola. Es spielt Musik.

Meine Schritte führen mich am Louvre vorbei, hinein in die Tuilerien, wo vor allem Touristen die Nachmittagssonne genießen. Ein paar Pariser werden wohl auch dabei sein. Oder? Es ist herrlich warm und schön und irgendwie kitschig romantisch.

 

Notre Dame umgeben von der SeineEine Dame liest auf zwei Stühlen sitzend im Jardin du Luxembourg ein MagazinKleine Seegelboote auf dem Teich im Jardin du LuxembourgMenschen sitzen an der Seine, mit Eiffelturm im HintergrundIn den Tuilerien mit Blick auf Obelisk und Arc de Triomphe

 

Am nächsten Morgen probiere ich mich umm Montmartre herum durch die ein oder andere Bäckerei. Genüsse und zarte Sünden überall. Zu Mittag sitze ich im Stadtteil Faubourg am Tisch vor einem Bistro, das den Namen Napoleons trägt. Der Kellner serviert mir ein perfekt gebratenes Steak, dazu grüne Bohnen und Wein.

Der Blick schweift über die Straßenszene: Menschen gehen einkaufen, zum Metzger, zum Gemüsehändler. Sie sitzen in einem der vielen Cafés, diskutieren, streiten, genießen, lieben. Ich atme tief durch.

 

Kleine Bäckerei in MontmartreDie Kuppeln von Sacre Coeur in ParisEin junger Mann sitzt Zeitung lesend an einem Pariser Bistro-TischBananen vor dem Laden eines Gemüsehändlers in ParisBrücke über den Canal St. Marin in Paris

 

In Kürze werde ich dich wieder verlassen Paris. Mein Zug mag nicht warten. Doch, ja doch, ich kehre zurück. Versprochen. Bald, meine Verführerin.

Ich mag nicht von dir loslassen.

 

 

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8 Gedanken zu „Paris, Verführerin

  1. Paris ist wunderschön, da hast du aber auch besondere Momente eingefangen. Ich mag diese Stadt sehr und Shakespeare und Co sowieso, vor allem die Katze!
    Liebe Grüße

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